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Tags: Technologie und Begriffe | Smart
4.2.2026
Die Funktionen von Smartwatches haben sich so weit entwickelt, dass viele von ihnen Smartphone, Navigation und sogar die Geldbörse ersetzen können. Hier ist ein Überblick über die besten Funktionen, die das Potenzial haben, zu Ihren täglichen Helfern zu werden.


5.12.2025
Die besten Gesundheitsfunktionen über alle Smartwatch-Marken hinweg
Ich würde nicht behaupten, dass ein integrierter Musikplayer in Smartwatches schon Standard ist, aber er ist nah dran. Was viele Marken aber noch immer nicht gut lösen, ist die Musikwiedergabe direkt aus Playlists von Streaming-Diensten.
Für das Herunterladen von Playlists aus Streaming-Diensten benötigen Sie stets ein Premium-Konto.
Smartwatches von Garmin sowie von Apple und Samsung ermöglichen das Herunterladen von Playlists für das Offline-Hören. Noch besser finde ich die Möglichkeit, in Playlists zu stöbern, gezielt nach Songs zu suchen und mehr. Das können vor allem Apple und Samsung – außerdem einige Smartwatches mit Wear OS. Dafür braucht es natürlich eine Verbindung zum Smartphone.
Was fast alle Marken können: die Musik auf dem Smartphone steuern – auch die aus Streaming-Diensten. Sie können Songs überspringen oder die Lautstärke regeln.
Inzwischen bieten praktisch alle renommierten Smartwatch-Hersteller – besonders bei Sportuhren – Kartenmaterial an. Über den Detailgrad ließen sich Seiten füllen – wichtiger ist mir hier die Interaktivität.
Wenn Karten an Bord sind, plant man die Route meist vorab am Smartphone. Es gibt aber auch Marken, die dafür gar kein Telefon brauchen: Man gibt Koordinaten ein, tippt einen Ortsnamen oder wählt direkt auf der Karte. Das kann zum Beispiel Garmin.
Andere Hersteller wie Coros und Polar haben POI (Points of Interest) ergänzt – markante Punkte auf der Karte, die Sie auswählen und ansteuern können. Dabei hängt es aber davon ab, dass der Hersteller das Angebot dieser Punkte kontinuierlich erweitert.
Zahlungswege gab es in der Geschichte viele: von Münzen mit Loch zum Auffädeln über Bargeld und Karten bis zu kleinen aufklebbaren NFC-Chips. Heute gilt das Bezahlen mit der Smartwatch für viele als der bequemste Weg. Einmal täglich (oder nachdem man die Uhr abgelegt hat) gibt man einen Code ein, und danach kann man das Handgelenk einfach ans Terminal halten und bezahlen.
Wenn Sie sich Gedanken über Sicherheit oder die Unterstützung Ihrer Bank bzw. Ihres Kartenanbieters machen, werfen Sie einen Blick auf den Artikel unten.
Der größte Vorteil ist vermutlich, dass Sie die Smartwatch fast immer am Handgelenk tragen. Beim Lauftraining lässt man Smartphone und Geldbörse schnell mal zu Hause. Die Uhr ist aber fast immer dabei – und wenn man plötzlich schnelle Kohlenhydrate braucht, kann man unterwegs kurz im Laden ein süßes Getränk holen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Uhr zu steuern: entweder man macht es selbst – oder man nutzt den Sprachassistenten.
Man aktiviert den Assistenten per Stimme oder Taste und diktiert die gewünschten Kommandos. Ob Info, wann Karl IV. den ersten Stein seiner Brücke legte, ein Wecker oder eine diktierte Antwort – der Assistent erledigt das.
Eine kleine Hürde kann die Sprache darstellen. Die meisten Assistenten kommunizieren ausschließlich auf Englisch. Grundlegende Befehle auf Englisch dürften heute aber für die meisten machbar sein.
Kurz gesagt: Registriert der Beschleunigungssensor einen starken Aufprall, startet die Uhr einen Countdown. Wenn Sie ihn nicht abbrechen, sendet die Uhr Ihren hinterlegten Kontakten eine Nachricht mit einem Link zu Ihrem Standort.
Einen leichten Vorteil haben LTE-Uhren, denn sie können das eigenständig erledigen. Modelle ohne LTE müssen mit dem Smartphone verbunden sein, das die Nachricht dann versendet.
Wenn Smartwatches Telefonie unterstützen, funktioniert das meist nur in der Nähe des Smartphones. Das Prinzip ähnelt einer Freisprecheinrichtung: Die Uhr überträgt nur den Ton, während das Telefon den Anruf abwickelt. Deshalb muss die Uhr in Bluetooth-Reichweite bleiben.
Genau hier punkten Modelle mit LTE. Ja, der Tarif kostet extra – dafür sind Sie nicht vom Smartphone abhängig. Beim Telefonieren oder Antworten auf Nachrichten kann die Smartwatch das Smartphone dann tatsächlich weitgehend ersetzen.
Gemeint sind nicht vorgefertigte Schnellantworten, sondern wirklich smarte bzw. freie Reaktionen.
Viele Hersteller erlauben eigene Kurzantworten, die fortschrittlicheren analysieren jedoch den Inhalt der eingegangenen Nachricht und schlagen passende, kontextbezogene Antworten vor.
Einige Modelle bieten zudem Speech-to-Text oder sogar eine vollwertige Tastatur. Angesichts der Displaygröße gilt aber: Das ist eher etwas für Mutige – und idealerweise für schmale Finger (gemeint ist die Größe, nicht die Anzahl).
Auch andere Marken bieten eine Fernsteuerung, allerdings so eingeschränkt, dass es kaum der Rede wert ist.
Apple und Samsung sind dem Smartphone in Sachen Smart-Funktionen klar am nächsten. Ob smarte Haustür oder Haushaltsgeräte – genau diese beiden Marken bieten besonders breite Möglichkeiten.
Schönes Beispiel: Apple kann schon lange das Kamerabild des iPhones auf dem Uhrendisplay anzeigen – ideal als Fernauslöser.
Was soll ich sagen: Ich bin ein großer Fan von Bonusprogrammen, Punkten und Coupons, und bei der Frage „Haben Sie die Karte dabei?“ habe ich das Smartphone schon ungeduldig in der Hand.
Und falls ich das Smartphone mal vergesse – wer springt als Backup ein? Genau, die Smartwatch. Einen Coupon aktiviere ich damit zwar nicht, aber sobald eine Aktion an die App gekoppelt ist, entgeht sie mir trotzdem nicht.
Manche Hersteller können sogar den digitalen Schlüssel ersetzen. Auto, Hotelzimmer, smarte Tür – all das lässt sich mit einer Bewegung des Handgelenks entriegeln.
Mir ist klar, dass viele Marken eine „Gerät finden“-Funktion anbieten, aber das ist nicht so ausgereift wie LiveTrack oder Group Tracking von Garmin. Man kann die Position einer Person in Echtzeit verfolgen – inklusive einiger physiologischer Daten. Wenn Sie zum Beispiel Ihre Partnerin bei einem Rennen verfolgen, sehen Sie auch ihr aktuelles Tempo. Group Tracking funktioniert direkt auf der Uhr: Auf der Karte sieht man die anderen Gruppenmitglieder. Und das Beste: Dafür braucht es kein LTE, denn die Standortdaten werden über das Smartphone geteilt.
Diese Funktion hat mich begeistert. Ehrlich gesagt geht es dabei weniger um die Uhr als um das Smartphone, aber sie gehört trotzdem in diese Liste. In der Zepp-App können Sie Ihr Essen scannen: Die KI erkennt es und ergänzt automatisch die Nährwertangaben. Und das funktioniert überraschend gut. Außerdem lässt sich das gut mit den von der Uhr gemessenen verbrannten Kalorien verknüpfen – so behalten Sie im Blick, was Sie nach dem Training wieder auffüllen sollten.
Welche Funktion ist für Sie die cleverste? Schreiben Sie es in die Kommentare – vielleicht nehme ich sie in den Artikel mit auf!
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